Gösel, Werner

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Gösel, Werner

Werner Gösel, geboren 1920 in Weberstedt, wurde Ende 1939
in die Wehrmacht eingezogen. Er erlebte den Feldzug gegen
die Sowjetunion vom ersten Tage an als Angehöriger einer
Sturmgeschütz-Abteilung mit.
Sein Weg führte ihn über Stalingrad und Kursk in den Kessel von
Bobruisk, in welchem er Mitte 1944 als Oberleutnant in
sowjetische Gefangenschaft geriet. Erst nach über fünf Jahren
kehrte er gesundheitlich schwer angeschlagen in die Heimat zurück.
Schon kurz nach seiner Heimkehr entschloss er sich zur Flucht
aus der DDR, um den Pressionen des SED-Regimes zu entgehen.
Seine neue berufliche und private Heimat fand er in Düsseldorf
durch seine Arbeit bei der Deutschen Bank und der Gründung
seiner Familie. In seinem Werk „Ohne Schutzengel geht es nicht“,
welches eine internationale Leserschaft gefunden hat,
dokumentierte er eindrucksvoll zehn Jahre Krieg und Gefangenschaft.
Sein umfassendes gesellschaftliches- und politisches Engagement sind
Folge dieses Erlebens.

Im Verlag Veit Scherzer erschienen
(herausgegeben von Christian Bauermeister):


Ohne Schutzengel geht es nicht

Im Sturmgeschütz an den Brennpunkten der Ostfront
- Stalingrad - Kursk - Bobruisk
Erinnerungen eines Sturmgeschützsoldaten



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