Herzog, Bodo

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Herzog, Bodo

Werksarchivar i.R. Bodo Herzog, diente bei der Kriegsmarine
(Leutnant) und der German Minesweeping Administration (GM/SA)
unter der Royal Navy. Ihn verband mit Dönitz eine herzhafte
Abneigung. Bei seinem letzten Besuch in Aumühle wurde die
Diskussion mit Dönitz so erregt, daß der Großadmiral seine
Frau aus dem Zimmer schickte. Er war bis 1986 Leiter eines
der größten und ältesten Werkarchive (Gründung und Initiative:
Kommerzienrat Dr. Paul Reusch) und betreute ca. 220 wissenschaftliche
Projekte, darunter rd. 120 Dissertationen und Habilitationen aus
Deutschland, Canada, England, Finnland, Frankreich, Italien,
Japan, Korea, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen,
Schweden und den USA.
Herzog verfaßte rd. 65 biographische Einzelskizzen und
Darstellungen über U-Boot-Offiziere (u.a. auch für die
„Neue Deutsche Biographie“) – In dem von Stephen Howarth
im Jahre 1992 im Verlag Weidenfeld und Nicolson herausgegebenen,
bedeutenden Standardwerk „Men of War – Great Naval Leaders
of World War II“ (Insgesamt werden hier 31 Seeoffiziere
vorgestellt) war Herzog von 26 Autoren der einzige deutsche
Marine-Historiker! Er wurde im Abschnitt „The Submariners“
(Hier wird nur über drei Offiziere berichtet!) für das
18. Kapitel „Admiral Otto Kretschmer – German Navy“
verpflichtet: „…Herzog is one of Germany’s leading
experts in the history of the Kriegsmarine’s U-boat arm…
He has studied Otto Kretschmer’s career for several
decades and has interviewed Kretschmer many times.” –
Mit Admiral Kretschmer fand nur noch US-Admiral Burke
als einziger s.Z. noch lebender Marine-Offizier Aufnahme!


Im Verlag Veit Scherzer erschienen:

Wir müssen uns erinnern!
100 Jahre deutsche Unterseeboote 1906-2006



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